Jede Anlageform hat ihre spezifischen Risiken, die nicht zu unterschätzen sind. Deshalb ist Diversifizierung, Streuung in aussichtsreiche Objekte mehrerer Länder und Branchen, oberstes Gebot.
Ziel der VVV AG ist es, einen für unsere Aktionäre langfristig überdurchschnittlichen Kapitalzuwachs zu erwirtschaften.
Um das Gesamtrisiko zu minimieren, ist die Anlagestrategie der Gesellschaft im Wesentlichen auf vier Säulen gestellt, wobei die jeweiligen Anteile am Geamtvermögen keine fixen Größen darstellen, sondern je nach Marktsituation stark variieren können.
Säule: Aktien und sonstige Wertpapiere
(zum 31.12.08 ca. 48% des Vermögens)Investiert wird in sogenannte Blue Chips (Aktien großer Gesellschaften, die auch für die Zukunft überdurchschnittliches Wachstum versprechen, aber auch Anleihen erstklassiger Schuldner), Small- und Mid-Caps (Wertpapiere kleinerer und mittlerer, attraktiver Gesellschaften aus allen Marktsegmenten mit hohem Kurspotential) und in hochspekulative Werte (z.B. Technologie-, Bio- und Pharma-Titel, Derivate).
Eine regionale oder branchenmäßige Beschränkung wollen wir uns nicht auferlegen, sondern diversifiziert in jenen Märkten agieren, die vielversprechend erscheinen.
Die Gesellschaft achtet grundsätzlich darauf, dass ein einzelnes Unternehmen nicht schwerpunktmäßig im Portfolio gewichtet wird, wobei jedoch keine Maximalwerte vorgegeben sind.
Die Haltedauer der Wertpapieranteile kann sehr unterschiedlich sein und ist u.a. abhängig von der jeweiligen Erwartung an die Wertsteigerung. Dividendenerträge spielen eine untergeordnete Rolle.
Säule: Immobilien
(zum 31.12.08 ca. 24% des Vermögens)Unsere Strategie ist es, nur in Zentren von Städten mit mindestens 80.000 Einwohnern (wegen der Objektnähe vorzugsweise Kaiserslautern) Objekte zu erwerben, die eine gute Rendite versprechen. .
Es werden nur relativ kleine Einheiten gekauft, um das sogenannte ‘Klumpen-Risiko’ von vornherein auszuschließen.
Grundstücke und unbebaute Flächen werden nur erworben, um diese schnellstmöglich wieder zu verkaufen.
Säule: Münzen, Edel- und Seltenmetalle
(zum 31.12.08 ca. 14 % des Vermögens)
Der Vorstand der Gesellschaft, Herr Hans-Eberhard Volkmann, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dieser Materie und sieht hier gute Zukunftsaussichten. Besonders gefragt sind Münzen der Kaiserzeit und der Weimarer Republik in Spitzenqualität, sowie Raritäten aus dem Mittelalter und antike Exemplare. Aber auch neue Goldmünzen sind interessante Investments, wenn diese entweder sehr knapp emittiert wurden oder der Kaufpreis in der Nähe des Metallwertes liegt.
Durch permanente Beobachtung der Märkte für Edel- und Seltenmetalle ergeben sich rechtzeitig Signale, um in diesem Markt erfolgreich operieren zu können.
Silber erscheint trotz den vorübergehenden Preiseinbruchs besonders interessant. Seit 13 Jahren steigt die Nachfrage kontinuierlich an. Wir vermuten hier ein beträchtliches Wertsteigerungspotential, das dann wirksam wird, wenn die staatlichen Bestände zur Neige gehen. Silber gewinnt immer mehr an Bedeutung für die Computerindustrie und den medizinischen Bereich (antibakterielle Eigenschaften).
Gold und Platin sind unserer Meinung nach, auch als vermeintlicher ‚save haven’, weiterhin interessant. Gerade die größten Länder der Welt, wie China und Indien, werden wieder vermehrt für Gold und Platin in Frage kommen.
Säule: Antiquitäten und historische Wertpapiere
(zum 31.12.08 ca. 6% des Vermögens)Mit rund 42.000 EUR nehmen Antiquitäten derzeit einen relativ geringen Raum ein. Es sollen in diesem Bereich auch nur werthaltige Gelegenheiten genutzt werden.
Bei rund 83.000 EUR liegt der Beschaffungswert der historischen Wertpapiere. Hier hat sich in den letzten 25 Jahren ein interessanter Markt entwickelt, an dem wir langfristig partizipieren wollen.
